Heidekreis
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Aktuelles

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Konferenz der Unterbezirke und Kreisverbände in Berlin

 

31. Mai 2016

Vom 27.5 bis zum 30.5.2016 war Birhat Kacar für die Jusos Heidekreis auf der Konferenz der Unterbezirke und Kreisverbände im Willy-Brandt-Haus in Berlin vertreten, die unter dem Motto "Keine Panik. Wir für eine offene Gesellschaft." veranstaltet wurde.

Gemeinsam mit weiteren Genossinnen und Genossen aus Deutschland nahm er an vielen Vorträgen und Diskussionen teil und konnte vieles aus Berlin in den Heidekreis mitnehmen.

 

Jusos wählen neuen Vorstand

8. Dezember 2015

Auf der Unterbezirkskonferenz 2015 im Roten Bahnhof in Soltau wurde einstimmig ein SprecherInnenkreis gewählt, der aus Birhat Kacar, Finn Vogel und Tomke Wibbertmann besteht. 

Jusos erschrocken über Auftritt der NPD in Soltau

„Das wir nicht in Kenntnis gesetzt werden, wenn sich in unserer Mitte eine rechtsextreme Partei breit macht, dass hätte ich nicht gedacht. Hier haben verschiedene Stellen ihr Handeln ausgesetzt, das darf nicht noch einmal passieren.“ So reagiert der Vorsitzende der Jusos Heidekreis, Florian Vorbeck, auf den Auftritt der NPD vergangenen Samstag in der Soltauer Innenstadt. Für die Jugendorganisation der SPD hat eine große Anzahl an Personen und Gruppierungen versagt, die noch im vergangenen Landtagswahlkampf durch ihr Engagement einen Auftritt der NPD in Soltau verhindern konnten. „Wir müssen nun zuerst analysieren, wie es angehen kann, dass wir von Seiten der Stadtratsfraktionen, der Verwaltung, aber auch aktiven Beobachterinnen und Beobachtern der rechten Szene nicht in Kenntnis gesetzt wurden. Dass wir der NPD Raum für ihre menschenverachtende und zudem widerwärtige Weltanschauung lassen, zeigt, dass an dieser Stelle die antifaschistische Bewegung im Heidekreis nicht so funktioniert, wie wir es bisher geglaubt haben.“ So der Vorsitzende, der weiterhin anmerkt: “Selbstkritik ist hier mehr als angebracht. Wir haben verschiedene Organisationen im Kreis, die sich mit Aufklärung, Beobachtung und dem Entgegentreten rechter Strömungen befassen, dass von dem Auftritt niemand etwas gewusst haben will, kann ich mir nicht vorstellen.“ Viel schlimmer wiegt für die Jusos die Tatsache, dass niemand der Bürgerinnen und Bürger sich den Nazis entgegengestellt hat und ihnen deutlich machte, dass das braune Gedankengut keinen Platz in den Köpfen der Soltauer Bürgerinnen und Bürger hat. „Hier werden wir ansetzen. Vielleicht haben wir uns in zu großer Sicherheit gewogen. In Zukunft werden wir wieder rausgehen und mit Vorträgen und Diskussionen die Menschen über den braunen Sumpf aufklären.“ Erklärt Gülbahar Colpan, stellvertretende Vorsitzende. Insofern die Berichte stimmen, kritisieren die Jusos aber auch den Einsatz der Polizei, der den Presseartikeln nach, erheblich gewesen sein muss. Colpan und Vorbeck sind sich darüber einig, dass Staatsschutz und Polizei keineswegs in der Lage sind, linke und antifaschistische Aktivitäten richtig einzuschätzen. „Hier werden die falschen Leute geschützt. Den Gegendemonstranten werden Repressalien auferlegt, während man die NPD gewähren lässt. Ähnliches erleben wir auch immer wieder in Dorfmark.“ betont Vorbeck.

Die Jusos laden daher alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich am Osterwochenende den Protesten in Dorfmark gegen die Ludendorffer anzuschließen, um deutlich zu machen, dass im Heidekreis kein Platz für rechte Gruppierungen ist. Am Karfreitag findet eine Mahnwache um 13 Uhr vor dem Deutschen Haus statt; für Samstag ist um 13 Uhr eine Demonstration angesetzt, die am Bahnhof beginnt.

Jusos trafen sich zum Brunch

02. Februar 2014

Viel zu früh für einen Sonntag Morgen trafen sich die Jusos Heidekreis zu einem gemeinsamen Frühstück. In gemütlicher Runde wurde im Roten Bahnhof in Soltau ausgiebig gefrühstückt. Der Vorsitzende, Florian Vorbeck, freute sich über die zahlreiche Teilnahme der GenossInnen. Ganz gespannt lauschten die Mitglieder dem Bericht des Landtagsabgeordneten Maximilian Schmidt, der nicht nur von seiner Arbeit in Hannover sondern auch von den Verbesserungen erzählte, die seit der Regierungsübernahme erzielt wurden.  

Vorstand hält Klausur ab

19. Januar 2014

Am vergangenen Sonntag traf sich der Vorstand der Jusos Heidekreis zu Klausur im SPD-Büro Walsrode. Nach einer ausgiebigen Kennlernrunde befassten sich die Mitglieder nochmals mit dem Arbeitsprogramm und wie dieses in den kommenden Monaten umgesetzt werden soll. Außerdem wurde wieder ein Kalender ausgearbeitet, der den Mitgliedern der Jusos Heidekreis eine Übersicht über geplante Veranstaltungen, Aktionen und Seminare geben soll. Mit den Sprechern der beiden Arbeitsgemeinschaften wurde dann überlegt, wie die gemeinsame Arbeit noch stärker vornagetrieben werden kann. Hocherfreut war Florian Vorbeck über den Besuch seines Vorstandskollegen des Bezirks Nord-Niedersachen Felix Köhn. Dieser erklärte den Jusos den Aufbau und die Arbeitsweise der Juso-SchülerInnen-Gruppen. Nach ausgiebiger Diskussion waren sich die GenossInnen einig, dass man mit Nachdruck die Gründung dieser Gruppen an den Schulen vorantreiben will.

 

In den kommenden Tagen wird den Mitgliedern der Jusos Heidekreis der frisch erstellte Kalender zugehen. 

Jusos starten mit neuem Vorstand ins kommende Jahr

08. Dezember 2013

Am vergangenen Sonntag trafen sich die Jusos Heidekreis zur Unterbezirkskonferenz in Bad Fallingbostel. Andreas Jansen konnte zahlreiche Genossinnen und Genossen begrüßen. In seinem Rechenschaftsbericht ging er auf durchgeführte Veranstaltungen ein und berichtete zudem von Konferenzen, bei denen es den Jusos gelang, für ihre Anträge zu werben und Zustimmung zu erhalten. Besonders hob er die Demonstration gegen die Ludendorffer zu Ostern hervor: „Wir haben es geschafft diese Demonstration weit über die Kreisgrenzen hinweg bekannt zu machen. Mittlerweile erhalten wir Unterstützung aus den Landkreisen Stade und Celle. Wir haben es zudem in diesem Jahr geschafft, den Druck auf die Ratsleute zu erhöhen, die nun durch Handeln in der Pflicht sind, den Ludendorffern deutlich zu machen, dass ihre rechte, antisemitische und völkische Weltanschauung im Heidekreis nicht willkommen ist.“ Besonders stolz ist Jansen über die Entwicklung der Mitgliederzahlen, für die er folgende Gründe ausmacht: „Wir haben nicht nur über die beiden Wahlkämpfe Neumitglieder gewinnen können. Unsere Dialogreihe der PoliTische, innerhalb der wir uns regelmäßig mit Mitgliedern unserer Partei und Interessierten treffen und austauschen, ist eine wichtige und gute Möglichkeit um Inaktive zu aktivieren und Neugierige zu akquirieren. An diesem Format sollte festgehalten werden.“

Bei den anschließenden Vorstandswahlen stand Jansen nicht erneut zur Wahl. „Nach drei Jahren als Vorsitzender und vielen Jahren der aktiven Vorstandsarbeit bei den Jusos ist es nun Zeit Platz für neue Köpfe und Ideen zu machen. Anderenfalls läuft man Gefahr ‚Betriebsblind‘ zu werden und Erfolge der letzten Jahre zu Nichte zu machen.“ erklärt er seine Beweggründe. Weil mit Janina Jansen und Peggy Verges zwei weitere Mitglieder aus der Vorstandsarbeit ausschieden, wurde die Wahl eines neuen Vorstandes notwendig. Diesem wird in Zukunft Florian Vorbeck aus Walsrode vorstehen. Er konnte sich in den vergangenen zwei Jahren bereits ein Bild von der Arbeit im Vorstand machen, dem er als stellvertretender Vorsitzender angehörte. Ihm zur Seite als neue Stellvertreterin steht nun Gülbahar Colpan aus Schwarmstedt. Zum Geschäftsführer wurde Robert Welz aus Bomlitz gewählt. Den Vorstand komplettieren die 5 BeisitzerInnen Hannah Bartling (Walsrode), Birhat Kacar (Soltau), Hanna Colpan (Buchholz), Oliver Marquard (Walsrode) und Cathrin Schlömer (Lindwedel). Den Schwerpunkt der Arbeit werden die JungsozialistInnen im kommenden Jahr auf die Festigung der Struktur legen. So soll nicht nur der PoliTisch als Dialogveranstaltung fortgeführt werden, es ist zudem geplant das im letzten Jahr entstandene Leitbild weiter auszuformulieren und klare Handlungsziele für die Arbeit der Jusos festzuschreiben. Durch ein stärkeres öffentliches Auftreten, unter anderem durch Aktionen und Stellungnahme zu kommunalen Themen, erhoffen sich die Heidekreis Jusos einen anhaltenden Mitgliederzuwachs. Hierzu erklärt Vorbeck: „Die Jusos verbinden stärker als andere politische Organisationen Diskussionen mit interessanten Veranstaltungsformaten. Wir müssen nicht extra herausstellen, dass man bei uns Spaß haben kann. Das politisches Engagement auch Spaß machen soll ist für uns selbstverständlich. Im kommenden Jahr werden wir deshalb stärker auf die Seminare der Bezirke hinweisen, uns an Demonstrationen und Aktionen beteiligen und mit anderen Organisationen den Dialog in lockerer Atmosphäre suchen.“ Zum Ende des Jahres zählt die Jugendorganisation der SPD etwa 150 Mitglieder. „Unser Ziel ist klar formuliert: bis 2020 wollen wir die aktivste und größte politische Jugendorganisation werden. Mit unserem Arbeitsprogramm sind wir auf dem richtigen Weg. In 2014 wollen wir uns verstärkt mit Schülerinnen und Schülern, aber auch Auszubildenden austauschen. Jungen Menschen sind Themen wie gute Bildung, kostenloser Zugang zur öffentlichen Daseinsvorsorge und Ausbau der Internetversorgung besonders wichtig. Die SPD hat bereits im Wahlkampf deutlich Position zu diesen Themen bezogen, daran wollen wir nun anknüpfen.“ so Vorbeck weiter. Bei der Verabschiedung der ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder würdigte Vorbeck die Leistungen seiner Genossen und bedankte sich für das Engagement. Er hob hervor, dass in den vergangen zwei Jahren der Verband durch richtige Weichenstellung zukunftsfähig aufgestellt wurde. Dies sei der Verdienst der scheidenden Mitglieder. Bei einem gemeinsamen Essen klang der Abend in gemütlicher Runde aus.

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